Crash-Test News

 
 

Crash-Test News

 
     
  Wie lebenswichtig Crashtests sind, wird laufend in der ADACmotorwelt berichtet:

Der ADAC führte im Juni 2004 zwei Frontal-Crashtests zwischen einem Geländewagen und einem kleineren, leichteren Fahrzeug durch. Dieser Test wurde bereits im November 1993 durchgeführt, bei dem alle Insassen im Ernstfall ums Leben gekommen wären. Der diesjährige Versuch zeigte jedoch, daß sich sowohl in Sachen Eigen- und Partnerschutz als auch bei der Rücksichtnahme auf kleinere PKW’s
viel getan hat und das Verletzungsrisiko weitaus geringer ist als vor elf Jahren.
Auch im Rahmen des Euro-NCAP-Crashtest-Programms traten mehrere PKW’s wieder gegeneinander an. Hier zeigte sich beim
Frontal-, Seitencrash, Pfahltest sowie Tests zu Fußgänger- und Kinderschutz, wie hoch das Verletzungsrisiko der Verkehrsteilnehmer sein kann und daß unsere Autos immer sicherer werden. Besonders im Bereich der Kleinwagen gibt es große Fortschritte in der aktiven Sicherheit (ADACmotorwelt 12/04 berichtet z. B. über Renault Modus, Tageszeitungen/ Fachzeitschrift Autobild über smart GmbH und ihrem sicheren smart fortwo).

Führerschein Klasse S ab 16 Jahre:
Seit Februar 2005 dürfen auch bei uns Jugendliche ab 16 Jahren ein Miniauto fahren – mit dem Führerschein Klasse S bis 45 km/h.
Allerdings sind die Testergebnisse auf diesem Sektor verheerend: In der ADACmotorwelt 12/04 wird über einen dieser Tests berichtet, mit dem Ergebnis, dass ein Miniauto und seine Insassen im Falle eines Unfalls ganz übel zugerichtet werden – ähnliches gilt für Leichtmobile wie Quads (vierrädrige Motorroller). Hier sind weitere Tests und Entwicklungen dringend erforderlich.
Detailergebnisse siehe bitte unter www.adac.de unter Tests.

Auch die Unfallstatistiken weisen entgegen steigender Fahrzeugdichte einen positiven Trend von Überlebenschancen auf. Trotz verbesserter Technik sterben aber immer noch Tausende in Verkehrsunfällen oder werden schwer verletzt.

Die ständige Zusammenarbeit (Forschung und Entwicklung) zwischen den Crashtest-Institutionen, den Herstellern von elektronischen Testeinheiten sowie den Automobilherstellern und der Zulieferungs-industrie ermöglicht eine Verbesserung der Karosseriestruktur und damit eine Verringerung des Verletzungsrisikos der Insassen. Eine stabile und widerstandsfähige Fahrgastzelle, Airbags, gut abgestimmte Rückhaltesysteme, Kopfstützen, weitere Sicherheitssysteme wie Gurtwarner, On-Call-System, aber auch die Art und Gestaltung der Innenausstattung kann im Ernstfall Überleben heißen.

Die einzelnen aktuellen Testberichte können Sie über den ADAC-Link (www.adac.de/Test/Crash_Test) erhalten.

Der Gesamtverband Deutscher Versicherer (GDV) setzt sich ebenfalls für die Straßensicherheit ein und berichtet regelmäßig über seine Homepage www.gdv.de. Neueste Berichte der Medien (u. a. ADACmotorwelt, GDV) zeigen zum Beispiel, wie wichtig qualifizierte Kopfstützen sind.

Unter dem EuroNCAP-Link (www.euroncap.com) können Sie für fast alle Fahrzeugtypen die Crashtestdaten und die Art und Weise der Testdurchführung inkl. Verletzungsrisiko lesen. Es werden maximal 5 Sterne für die Bestnote vergeben. Für die Verbraucher sind die Crashtests eine zuverlässige Informationsquelle beim Autokauf und für die Hersteller ein Ansporn, immer sichere Autos zu bauen. EuroNCAP steht für European New Car Assessment Program, deren Aufgabe es ist, einheitliche Crash-Tests durchzuführen: Frontalcrash (seitlich versetzt gegen eine deformierbare Barriere mit 64 km/h), Seitencrash (deformierbare Barriere rammt das Auto seitlich mit 48 km/h), Pfahltest (das Auto wird mit 30 km/h gegen eine Stahlsäule gecrasht) sowie Testserie zu verschiedenen Fußgängercrashs mit 40 km/h.

Einer der weltweit führenden Hersteller von automobilen und passiven Sicherheitssystemen ist die Firma Autoliv. Beispiele seien hier Insassenschutzsysteme (Gurte, Airbags, Gasgeneratoren, Elektronik-systeme (Nachtsicht- u. Notrufsystem) und Sitzstrukturen) sowie Fußgängerschutzsysteme.
Eine neue Errungenschaft auf diesem Sektor sind Seitenaufprall-Airbags in Form von aufblasbaren Gardinen. Diese wurden entwickelt, um das Verletzungsrisiko bei Überschlagungsunfällen (rollover injuries) zu reduzieren.
Mehr Informationen erhalten Sie unter www.autoliv.de /-> products.

Auch die DEKRA  forscht für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Unfallversuche und deren wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in den stetigen Ausbau von lebensrettenden Sicherheitsstandards.
Näheres zum Thema Crashtests und deren Auswertungen sowie der Unfallforschung finden Sie unter den DEKRA-Links (Verzweigung Crashtests und Unfallforschung sowie Fahrzeug-Homologation, Forschung und Entwicklung).
Mehr Informationen unter www.dekra.de

Wir danken allen Mitwirkenden sowie folgenden Firmen für Ihre freundliche Unterstützung und die Bereitstellung von Links, Film- und Bildmaterial.




 
 
 

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  Weitere Neuigkeiten:

Kiel: Die Dummies haben neue Nachwuchsvarianten erhalten: Kieler Wissenschaftler haben vier spezielle Kinderpuppen unterschied-licher Größe für Kinderautositze und deren Tests entwickelt. Diese sollen genauere Messergebnisse liefern.

Trendige Billigautos sowie die Modelle Golf & Co. im Crashtest:
EuroNCAP testete Mitte 2005 gleich 5 Kleinwagen, der Testsieger war der Neuling VW Fox. Im August testete der ADAC 13 Autos der Klasse VW Golf/Dacia Logan. Nähere Test-einzelheiten gibt es unter den ADAC- und EuroNCAP-Links.

In der Van-Branche tut sich einiges: Neueste Heckaufprall-Crashtests (motorwelt 11/04) zeigten, dass die sogen. Hinterbänkler (Passagiere in der hintersten Sitzreihe eines Vans) nur bei Gepäckmitnahme im Koffer-raum ein mittleres Verletzungsrisiko tragen.

Zukunftsvision, Trends und Ziele:
Die Sicherheit in der Automobil-technik wird immer wichtiger. Entsprechend der Nachfrage wächst der Markt in den westlichen Industrie-nationen. Die Zuliefererindustrie übernimmt hierbei eine immer größer werdende Rolle: In naher Zukunft sollen sogar Komponenten auf den Automobilmarkt gebracht werden, die die Konzentrationsmängel der Fahrer erkennen. In Sachen Fußgänger-schutz sollen flexible Materialien das Verletzungsrisiko des Fußgängers bei einem Unfall mit einem PKW verringern.

 
     
 
 
 
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